Energieverbrauch von Mikrowellen

Energieverbrauch von MikrowellenImmer dann, wenn es darum geht, Speisen und Getränke schnell aufzuwärmen oder tiefgefrorene Zutaten ohne Umstände aufzutauen, ist die Mikrowelle gefragt. Sie holen die Speisen aus dem Kühlschrank, stellen diese wenige Minuten lang in die Mikrowelle und schon haben Sie eine warme Mahlzeit. So einfach wie heutzutage war es nicht immer. Umständlich wurde das Essen auf dem Herd erwärmt und es dauerte ziemlich lange, bis es warm war. Heutzutage jedoch ist die Mikrowelle aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken. Da stellt sich der Verbraucher jedoch häufig die Frage, wie viel Energie eine Mikrowelle eigentlich verbraucht.

Die Geschichte der Geräte zur Mahlzeitenzubereitung

Energieverbrauch von MikrowellenZu Anfang in der Geschichte der Menschheit wurde das Essen am Feuer zubereitet. Im Laufe der Zeit lernten die Menschen, das Feuer zu bändigen und es entstanden erste Öfen außerhalb der Häuser. Nach und nach wurden diese Öfen in die Behausungen verlagert. Erst mit dem technischen Fortschritt änderten sich die Arten der Wärmeerzeugung, um Speisen zuzubereiten und auch die Bauweisen der Öfen und Herde veränderte sich. Heute werden Öfen mit

  • Strom
  • Gas oder
  • Kohle

betrieben. Und seit ein Paar Jahrzehnten gibt es Mikrowellen. Hierbei wird elektromagnetische Energie in eine sogenannte Wärmeenergie umgewandelt. Mittlerweile sind Mikrowellen aus der Küche nicht mehr wegzudenken. In Nordamerika besitzen fast 100 Prozent der Haushalte Mikrowellen. In Deutschland sind es etwa 70 Prozent.

Der Energieverbrauch von Mikrowellen

Die modernen Mikrowellen heutiger Zeit besitzen eine maximale Wattleistung von 800 bis 1.600 Watt. Am häufigsten werden Mikrowellen zum Auftauen von tiefgefrorenen Nahrungsmitteln und zum Erwärmen von Gerichten eingesetzt. Es mag zwar hilfreich sein, dass Speisen mit der Mikrowelle immer sehr schnell zubereitet sind, doch immer rentiert sich der Betrieb des Gerätes nicht.

Tipp! Wenn man beispielsweise ein Getränk mit ca. 250 ml erhitzen will, ist die Mikrowelle der geeignetste Ort. Doch bereits bei einem Liter an Flüssigkeit rentiert sich die Mikrowelle nicht mehr zum Erwärmen.

Da wäre der Wasserkocher sparsamer und schneller. Der Grund dafür ist der Wirkungsgrad von den Geräten. Denn der Wirkungsgrad von Mikrowellen liegt bei etwa 60 Prozent. Der Rest wird in Wärme umgewandelt und nicht genutzt. Bei Wasserkochern jedoch liegt der Wirkungsgrad deutlich höher, weil die Wärmespule fast verlustfrei erhitzt.

Vor- und Nachteile von Mikrowellen

  • schnelles Auwärmen von Speisen möglich
  • Erhitzen von geringen Mengen Flüssigkeit
  • Bei großen Mengen Flüssigkeit sollte besser der Wasserkocher genutzt werden
Mikrowelle Wasserkocher
Wirkungsgrad niedrig hoch

Weitere Erläuterungen zum Energieverbrauch der Mikrowelle

Etwa 50 bis 60 Prozent der Energie der Mikrowelle wird an die zu erwärmende Speise umgesetzt. Die restliche Energie wird über Lüfter nach draußen hin abgegeben. Damit vergeudet die Mikrowelle etwa 40 bis 50 Prozent des Stromes ungenutzt. Bei kleinen Mengen zum Erwärmen ist die Mikrowelle dennoch günstig im Stromverbrauch. Allerdings ist der Herd bei größeren Mengen der Mikrowelle überlegen. Denn je größer die Masse oder Menge der zu erwärmenden Speise oder des zu erwärmenden Getränkes ist, desto ungünstiger wird der Stromverbrauch der Mikrowelle. Doch pauschal lässt sich sagen, dass die Mikrowelle bis zu einer Menge von etwa 250 ml oder 250 g beim Stromverbrauch am günstigsten ist und bei dieser Menge gerne zu empfehlen ist. Jedoch alles, was deutlich darüber geht, sollte eher am Herd oder im Wasserkocher erwärmt werden. Somit ist der Energieverbrauch von Mikrowellen bei kleinen Portionen im Vergleich zu anderen Gerätschaften am günstigsten. Bei Mengen, die deutlich darüber gehen jedoch nicht mehr. Dann sind Küchengeräte wie der Herd oder der Wasserkocher deutlich günstiger.

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