Mini-Öfen – kleine Küchenhelfer mit großer Wirkung

Mini-ÖfenMini-Backöfen sind eine tolle Alternative zu einem großen Backofen, wenn sowohl Stellplatz als auch Budget eher klein sind. Dabei sind sie nicht nur toll für kleinere Küchen, sondern auch als sinnvolles Zweitgerät denkbar. Die Mini-Öfen sind ideal zum Zubereiten von Baguettes und einer kleinen Portion Auflauf.

Mini-Ofen Test 2016

Platzsparend und kostengünstig

Mini-ÖfenEgal ob man nun seine erste eigene Wohnung bezieht, einen Platz im Studentenwohnheim bekommen hat oder die Bürokitchenette um ein Küchengerät zum Kochen bereichern möchte:

Der Miniofen ist eine ernst zu nehmende Alternative zum Mikrowellenherd. Wer auf das Kochen und Auftauen mit Mikrowellen verzichten möchte und dennoch auf ein platzsparendes Gerät zurück greifen muss, kann unbesorgt zum Minibackofen greifen.

Dieser arbeitet je nach Modell und Hersteller nahezu so leistungsstark wie ein herkömmlicher Großbackofen, ohne aber die gleiche Masse an Platz und Energie zu verbrauchen.

Wer jedoch weder auf die Vorteile einer Mikrowelle noch die eines Ofens verzichten möchte, kann auf die Minibacköfen mit integrierter Mikrowelle zurückgreifen, die sich von der Größe zwischen einem normalen Backofen und einem Mini-Backofen eingliedern lassen.

Auch in der Anschaffung ist ein Mini-Backofen deutlich günstiger als sein großer Bruder. Vernünftige Modelle lassen sich bereits ab 30 Euro erstehen und bei einer typischen Preisspanne von 25 bis 200 Euro lässt sich auch für das schmalste Studentenbudget ein passendes Modell finden. Eine preisgünstigere Alternative zum Pizzadienst oder Restaurantbesuch sind sie allemal.

Convenience und Kochen

Dabei ist man bei der Nutzung eines Mini-Ofens nicht nur auf die Nutzung von Lebensmitteln aus dem Convenience-Bereich wie etwa Pizza, Toast, Baguette oder Brötchen beschränkt. Natürlich ist es gerade für viel beschäftigte Personen wunderbar, wenn sie schnell mal eine Tiefkühlpizza im Mini-Backofen aufbacken können, etwa im Büro in der Mittagspause oder zwischen zwei Vorlesungen im Wohnheim.

Tipp! Aber auch wer richtig kochen möchte, aber keinen Platz für große Küchengeräte hat, ist mit einem Mini-Backofen gut beraten.

Viele Modelle von Herstellern wie Severin und Klarstein verfügen über zwei einzeln beheizbare Kochplatten auf der Oberfläche, sodass der Kauf von teuren separaten Heizplatten entfällt und schon die Zubereitung richtiger Mahlzeiten möglich ist. Somit reichen die Einsatzmöglichkeiten vom

  • einfachen Aufbacken der Sonntagsbrötchen oder
  • Auftauen eines Tiefkühlgerichts bis hin
  • zum Kochen von Gemüse
  • Backen von Kuchen oder
  • dem Zubereiten von Grillhähnchen.

Auch beim Mini ist die Größe entscheidend

Mittlerweile gibt es Modelle mit sehr großzügig bemessenem Innenraum von etwa 20 Litern, die auch das Zubereiten von hoch aufgehenden Kuchen erlauben. Die Riesen unter den Mini-Öfen mit 42 Litern Nutzvolumen sind dann schon fast so groß wie normale Backöfen.

Neben dem Nutzvolumen ist auch die Bautiefe des Ofens von Interesse, falls auch runde Speisen wie Tiefkühlpizzen, Tarteformen und Springformen mit dem Gerät gebacken werden sollen.

Ab etwa 25 Litern Garraum gibt es bei den meisten Modellen verschiedene Einschubebenen, die eine optimale Zubereitung des Backguts ermöglichen. Anders als bei kleineren Geräten mit festgelegtem Standardeinschub kann das Backblech hier je nach Gericht unterschiedlich hoch im Ofen platziert werden.

Mini-Backofen ist nicht gleich Mini-Backofen

Neben den gängigen Elektrobacköfen, die aufgrund ihrer geringen Größe deutlich schneller und energiesparender aufgeheizt sind als ihre großen Brüder, finden sich auf dem Markt eine große Auswahl weiterer Varianten.

Tipp! Der Mini-Pizzaofen hat meist ein rundes Format, ist speziell für die Zubereitung von Pizza konzipiert und vereint die Vorteile eines Mini-Ofens und eines Steinofens.

Dieser Typ wurde in den USA entwickelt und eignet sich sowohl für Tiefkühlware als auch für selbst gemachte Pizzen. Auch der Toastofen eignet sich speziell zum Überbacken von kleineren Gerichten, wie ein Auflauf, und ist ideal für das Büro oder den Pausenraum, also Orte, an denen schnell mal ein kleiner Snack zubereitet werden soll.

Heizen wie die Großen

Auch in der Heizart können sich die Mini-Öfen wie die großen Öfen unterscheiden. Werden gängige Modelle mit einer Heizspirale ausgerüstet, die die Wärme gleichmäßig von oben und unten an das Backgut abgibt, gibt es auch Geräte mit Umluftfunktion. Hier wird die Wärme zwar auch mit einer Heizspirale erzeugt, dann aber mit einem Ventilator gleichmäßig im Innenraum verteilt, sodass ein Garvorgang auch auf mehreren ebenen möglich ist.

Spezielle Mehretagen-Mini-Backöfen nutzen diese Technik, um problemlos größere Mengen zu backen, ohne dabei so viel Raum wie ein normaler Backofen einnehmen zu müssen. Halogenöfen hingegen arbeiten mit einem sogenannten Ringheizkörper. Dieser verteilt die Hitze noch gleichmäßiger im Garraum als ein  Mini-Backofen mit Umluftfunktion.

Je nach Heizart und Modell verfügen die Mini-Öfen über unterschiedlich hohe Leistungsstufen. Für den Standardgebrauch sind Geräte mit 1.200 bis 1.800 Watt eine gute Wahl und sorgt bei dieser Leistung schon für erstaunlich kurze Backzeiten. Generell gilt die Faustregel, dass das Backergebnis besser wird, wenn die Ausgangsleistung höher ist.

Tipp! Wer den Miniofen jedoch nur zum Überbacken von Speisen nutzen möchte, und weder Kuchen noch Fleisch zubereiten will, kann auch auf ein günstigeres Modell mit weniger Leistung zurückgreifen.

Ausstattung für das Allroundtalent

Handelt es sich um normale Mini-Backöfen ohne Mikrowellenfunktion, kommen diese meist mit einer ähnlichen Ausstattung daher, wie die großen Öfen: Neben Backblech und Grillrost gibt es je nach Modell auch einen Pizzastein oder Grillspieß zum Gerät dazu. Dieses Zubehör ermöglicht ein fast schon professionelles Zubereiten von Grillhähnchen oder Pizza. Für Liebhaber ein Muss. Auch ein Selbstreinigungssystem ist wie beim normalen Backofen mittlerweile Standard.

Im Gegensatz zu den großen Küchengeräten kann der Miniofen jedoch direkt über die Steckdose an den Haushaltsstrom angeschlossen werden, ohne eine gesonderte Absicherung oder die Verwendung von Starkstrom.

Möchte man ein Kombinationsmodell mit Mikrowellenfunktion nutzen, empfiehlt es sich unbedingt mikrowellengeeignetes Spezialgeschirr zu verwenden, um den Innenraum des Geräts bei der Rotation des Drehtellers nicht zu beschädigen.

Eine gut abgedichtete Doppelglastür sorgt zum einen dafür, dass das Sichtfeld beim Garvorgang nicht beschlägt und ein Kontrollblick auf die Speisen möglich ist und zum anderen für eine gute Isolation und eine geringe Wärmeabgabe.

Vor- und Nachteile eines Miniofen

  • Leistung mit einem herkömmlicher Großbackofen vergleichbar
  • Platzsparend
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Geräte mit weniger Leistung eignen sich nur zum Überbacken von Speisen

Günstig online kaufen dank Preisvergleich

Der Mini-Backofen ist eine günstige Alternative zu seinem Bruder und dank diverser Online-Shops und Preisvergleich auf Testportalen lassen sich online gute Angebote zum kleinen Preis und in guter Qualität finden. Dabei schneiden auch günstigere Modelle im Vergleich zu teureren Modellen überraschend gut ab.

Im Dschungel der Angebote lohnt es sich, die  Testberichte, Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Verbraucher zu lesen, Empfehlungen zu hinterfragen und sich bei der Auswahl des passenden Modells genügend Zeit zu lassen. Zu bestellen sind die Mini-Öfen am besten im Online-Shop, dort können die Geräte meist inklusive (inkl.) Zubehör bis ins Haus geliefert werden.