Pizza aus der Mikrowelle – knusprig und lecker dank passender Zusatzfunktionen

Melissa MikrowellenSowohl Tiefkühlpizza als auch selbstgemachte Pizza sind auch aus den deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken, zählen diese Gerichte doch zu den beliebtesten Speisen – nicht nur bei Kindern. Gerade wenn es mal schnell gehen muss, sind Fertigprodukte aus dem Tiefkühler oder eingefrorene Piazzastücke eine leckere Alternative zu anderen Convenientprodukten. Wer aus Platz- oder Geldmangel keinen Backofen in seiner Küche unterbringen kann, muss heutzutage allerdings keineswegs mehr auf eine köstliche Pizza verzichten. Eine Mikrowelle mit Kombi-Funktion kann, je nach Modell, eine ebenso krosse und köstliche Pizza backen, wie ein herkömmlicher Backofen.

Auf das Modell kommt es an

Auch Pizza kann man in der Mikrowelle aufbacken.Währen Solo-Mikrowellen meist kein komplett zufriedenstellendes Ergebnis liefern, und gerade die Tiefkühlpizzen im unangenehmsten Fall noch weich und nicht vollständig durchgebacken sind, geschweige denn schön überbräunt wurden, weisen Kombi-Mikrowellen die nötigen Erhitzungsfunktionen auf, um ein perfektes Backergebnis zu erzielen.

Auch das Fassungsvermögen ist hier entscheidend: Sowohl Garinnenraum als auch Drehteller müssen groß genug sein, sodass sich die Tiefkühlpizza problemlos drehen und die Mikrowellenstrahlung gleichmäßig durch das Backgut dringen kann.

Heißluft oder Grill für ein knuspriges Ergebnis

Das Mikrowellengerät sollte wahlweise mit einer

  • Grillfunktion mit einer entsprechenden Wattleistung oder
  • einer Umluftfunktion

ausgestattet sein, sodass das Backgut vollständig und gleichmäßig durchgebacken werden kann und die nötigen Temperaturen erreicht werden, um den Bräunungsvorgang zu erzielen, der für die typischen Röstaromen sorgt.

Tipp! Je nachdem, ob es sich um selbstgemachte Pizza oder Tiefkühlware handelt, kann dank der Zusatzfunktionen und Kombinationsmöglichkeiten ein perfektes Ergebnis erzielt werden, indem die Speise zunächst wenn nötig mit der Mikrowellenfunktion aufgetaut und im Anschluss mit Grill- oder Heißluftfunktion überbacken wird.

Besonders ideal – Geräte mit Pizzafunktion

Viele Hersteller führen Mikrowellegeräte in ihrem Sortiment, die extra auf die speziellen Anforderungen des Pizzabackens eingehen und mit einer Pizzavoreinstellung oder sogar einem besonderen Pizzateller oder Pizzastein ausgestattet sind, um für ein ähnliches Geschmackserlebnis wie frisch aus dem Holzofen zu sorgen. Auch wenn dieses Ziel vielleicht nicht unbedingt erreicht wird, brauchen diese Geräte den Vergleich mit einem Backofen auf keinen Fall zu scheuen und überzeugen mit kross gebackener Pizza mit knusprigem Boden und zartem Käseschmelz.

Tiefkühlpizza oder selbst belegen? Ein Vergleich:

selbstgemachte Pizza Tiefkühlpizza
Zutaten nach Belieben beschränkte Auswahl
Zubereitungsart etwas länger kurz
Zusatzstoffe keine Zusatzstoffe viele Zusatz- und Konservierungsstoffe

Vor- und Nachteile von Pizza aus der Mikrowelle

  • Pizza ist schnell fertig
  • echte Alternative zu Backofen
  • nur bei Mikrowellen mit entsprechenden Funktionen möglich

Kleiner Zusatztipp für Besitzer von Solo-Mikrowellen

Wer kein Kombi-Modell besitzt, kann zur Zubereitung einer knusprigen Tiefkühl-Pizza auf einen alten Küchentrick zurückgreifen, der kaum zusätzlich Zeit in Anspruch nimmt: Zunächst wird die Tiefkühlware wie gewohnt in der Mikrowelle aufgetaut.

Anschließend wird sie in wenigen Minuten in einer mit Olivenöl gefetteten Pfanne kurz angebraten, bis der Boden schön knusprig ist und eine appetitlich goldbraune Farbe angenommen hat. Somit erhalten auch Solo-Mikrowellen-Nutzer eine leckere Pizza in wenigen Minuten.

 

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